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Björn Försterling: Die Zeit des Wartens, Analysierens und Herumredens ist vorbei – Landesregierung muss Lehrkräfte endlich zeitlich entlasten

Der stellvertretende Vorsitzende und schulpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Björn Försterling fordert unmittelbare Konsequenzen aus den heute veröffentlichten Ergebnissen der Arbeitszeitanalyse von Lehrkräften. „Die Ergebnisse der Studie sind nicht überraschend und die Befunde lange bekannt“, so Försterling. Bei den Teilzeitlehrkräften seien bereits Verfahren anhängig und die Landesregierung tue bisher nichts. Mit der heutigen Veröffentlichung falle die Ausrede für das Nichthandeln der Landesregierung allerdings weg. „Die jetzt fälligen Entscheidungen dürfen nicht auf die lange Bank geschoben werden, die Zeit des Wartens, Analysierens und des Herumredens ist vorbei. Die Landesregierung muss zügig eine neue Arbeitszeitverordnung auf den Weg bringen. Wir brauchen eine zeitliche Entlastung der Gymnasiallehrer, insbesondere in der gymnasialen Oberstufe, durch eine Faktorisierung der erteilten Stunden beispielsweise mit 1,25“, fordert Försterling. Die Entlastung der Lehrkräfte müsse aber noch weiter gehen. „Auch die versprochene Altersermäßigung muss endlich wiederkommen, um die Lehrkräfte länger im Dienst zu halten und frühzeitige Pensionierungen abzubauen“, so Försterling. Die Schulleiter müssten eine eigene Arbeitszeitverordnung bekommen, die zum Ausdruck bringe, dass sie in erster Linie Schulleiter seien. Hier müssen kurzfristig die Leiter von Grundschulen entlastet werden.

Hintergrund: Das unabhängige Expertengremium Arbeitszeitanalyse hat heute seinen Abschlussbericht fertiggestellt und an Kultusminister Grant Hendrik Tonne übergeben.

 

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